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Spanischer Wein

18.September, 2011

In Spanien gibt es trotz schwieriger klimatischer Bedingungen eine große Vielfalt an Wein-Stilen und Wein-Qualitäten. Das Quotient zwischen Flächen, die mit Reben für Rot- und Weisswein bestockt sind, ist 50 zu 50, damit ist Spanien der größte Weissweinproduzent der Welt.

Wein-Geschichte
Bereits vor über 3.000 Jahren ließen sich die Phönizier in Südspanien nieder, es entstand die Stadt Cádiz. Die Phönizier legten die ersten Wein-Berge rund um Cádiz an, denn sie hatten den Weinbau für sich bereits entdeckt. Die Phönizier gründeten im Folgenden Stützpunkte an der westlichen Mittelmeerküste und in Andalusien. Mit dem Aufstieg des Römischen Reiches wurde Spanien von etlichen Konflikten heimgesucht, weil sowohl Karthago als auch die Römer Ländereien in Spanien hatten. 146 v. Chr. fiel Spanien ganz in römische Hand, was sich positiv auf den Weinbau auswirkte. Durch das technische Wissen der Römer wurde in den Weinbau investiert, besonders die Provinz Hispania erreichte beim Wein eine neue qualitative Stufe. Der Wein aus Andalusien (Baeticer) und der Wein aus Tarragona (Terraconenser) konnte es durchaus mit italienischen Weinen auf sich nehmen und wurden auch bald nach Rom exportiert. Der Wein aus Spanien spielte auch bei der Eroberung Galliens durch Cäsar eine Rolle. Dabei wurden wohl weniger die genannten Spitzen-Weine, als viel eher einfacher, alkoholstarker Wein aus Hispania getrunken.  
Nach dem Niedergang des Römischen Reiches kamen die Westgoten für 250 Jahre in Spanien an die Macht, danach folgten die islamischen Mauren. Unter beiden Herrschern kam der Weinbau in Spanien nicht zum Erliegen.  
Mit der Wiedereroberung Spaniens durch die Katholiken und durch die Fund Amerikas erreichte der spanische Weinbau eine erste Hochzeit. Ausfahrende Schiffe brauchten große Mengen an Proviant und Wein, den sie in Spanien aufluden. Genau in jener Zeit entwickelte sich auch die Relation Spaniens mit England. Die Engländer mochten den Wein aus Spanien, da er alkoholstark und vor allem preiswerter als Wein aus Frankreich war. Dabei bevorzugten die Engländer besonders die starken Weine aus Andalusien. Bald kamen aber auch England und Spanien in Konflikt, sodass sich die Engländer dem portugiesischen Wein zu wandten. Bis in das 19. Säkulum (lat.) war das Anteil zwischen Spanien und England ein ständiges auf und ab, sodass sich die Hinwendung zu den portugiesischen Weinen mehrfach wiederholte. Aus der Zeit der Wein-Verbindung zwischen England und Spanien kommt auch die enge Wechselbeziehung zwischen Wein aus Jerez, der bezeichnenderweise in der ganzen Welt unter dem englischen Wort Sherry einen Namen machte, und den Wein-Handelshäusern aus England. Der Sherry wurde alsbald zu einem modernen Wein, der bewandert gekeltert wurde, während der restliche Weinbau in Spanien weiterhin eher stiefmütterlich behandelt wurde.   
Das veränderte sich jedoch mit dem Aufkommen des Echten Mehltaus und später der Reblaus, denn da die Reblaus erst später in Spanien auftrat, wollten Winzer aus dem Bordeaux in Nordspanien Wein-Berge kaufen, um für ihre zerstörten Wein-Berge Ersatz zu finden. Besonders Navarra und Rioja konnten durch die französischen Investitionen nutzen haben von. Als die Reblaus auch Nordspanien befiel, kannte man die Technik des Pfropfens bereits. Bei der Neubepflanzung setzte man in Spanien, mit Ausnahme der Rioja, auf französische Klassiker. Bis 1986, als Spanien in die Europäischen Gemeinschaften eintrat, pflegte man in Spanien die Wein-Tradition und war eher weniger an neuen Wein-Entwicklungen beteiligt. Mit ausländischen Investitionen setzte in Spanien in den 1990er eine Art Wein-Revolution ein. Kellertechniken und die Arbeit im Wein-Berg modernisiert, sodass der Wein aus Spanien sich in die Creme de la Creme der Wein-Welt katapultierte.  

Qualitätsstufen
Im Wein-Gesetz von Spanien werden für die Evaluierung zwei Kriterien herangezogen, zum einen die geografische Herkunft und der Ausbau. Auf fast jedem Etikett eines spanischen Weins ist Herkunft und Qualitätsstufe garantiert. Die Qualitätspyramide besteht aus drei Stufen. Die unterste Stufe ist der Vino de Mesa, der Tafelwein. Dieser Kategorie gehören Weine an, die nicht geographisch bestimmt sind und auch sonst keinen anderen Gesetzen in die Röhre schauen. Ein Tafel-Wein aus Spanien ist einfach und preiswert, er wird oft in Fässern gehandelt und nur in andere Länder exportiert, um farb- und alokoholschwache Weine aufzubessern. In den letzten Jahren sind in dieser Kategorie vermehrt auch hochwertige und teure Qualitäts-Weine aus unzulässigen Rebsorten zu finden. Auf den Tafel-Wein folgt die Stufe der Vino de la Tierra, der Land-Wein. Ein Land-Wein kommt aus einem größeren Gebiet, das geographisch nicht genau umrissen ist. 1926 wurde das System der kontrollierten Herkunftsbezeichnung, der Denominación de Origen (DO) eingeführt. Damit ist dieses System noch zehn Jahre älter als das französische Appellation Contrôlée. Rioja war die erste DO und auch die erste DOCa (Denominación de Origen Calificada), eine neue Spitzenkategorie, die 1991 eingeführt wurde.
Die Weine aus Spanien werden zudem nach Bedingungen des Ausbaus in klassischen Barriques klassifiziert. Die Stufen sind Vinos Cosechero, Vino de Crianza, Reserva und Gran Reserva. Dabei ist die Mindestverweildauer nach Wein-Art und Wein-Anbaugebiet unterschiedlich. Spanien ist daher besonders bekannt dafür, Weine zu keltern, die bis zum Erreichen ihres optimalen Reifepotenzials in ideal geeigneten Kellern gelagert wurden.

Klima
Trotz der Dürre, die in ganz Spanien üblich ist, zeigt sich in Spanien eine große geografische und klimatische Vielfalt. Aufgrund von EU-Bestimmungen ist künstliche Bewässerung verboten. Demnach gibt es die unterschiedlichsten Weine aus Spanien.
Ein kleiner Streifen im nördlichen Spanien unterliegt atlantischen Klimaeinflüssen mit viel Regen. Am Ebro, an den Ausläufern der Pyrenäen, im grünen Nordwesten und im Hinterland der nördlichen Mittelmeerküste werden die feinsten Weiss- und Rotweine aus Spanien gekeltert. Weiter gen Süden wird es immer heißer und trockener. In Kastalien sind die Temperaturunterschiede über das Jahr so extrem, im Winter bis zu -25° C kalt, im Sommer zyklisch über 40° C heiß. In der Vegetationsperiode selber sind die Schwankungen zwischen Tag und Nacht mit bis zu 30° C Ungleichgewicht, ebenfalls extrem. In diesen heißen Wein-Gebieten fühlt sich die Airén-Traube wohl. Sie war 2000 mit 500.000 Hektar noch die meist angepflanzte Rebe der Welt. Heute nimmt sie eine Fläche von 338.000 Hektar ein, sie wird alleinig in Spanien angebaut. Im Mittelspanien ist das Klima aufgrund des Mittelmeers abgeklärt, die Trauben weisen in der Regel sehr hohe Reifegrade auf, sodass Weine aus Mittelspanien oft einen Alkoholgehalt von bis zu 16% haben. Die Winzer aus dem mittleren Spanien haben mehr und mehr hochwertigere Reben angebaut und in moderne Kellertechnik investiert, sodass hier gute Rot- und Weissweine entstehen. In Andalusien ist es noch heißer, daher fokussiert man sich hier auf die Anfertigung von Likörweinen und Weinbränden. „Normale“ Tischweine werden aufgrund des Klimas kaum gekeltert, die wenigen Weine sind für die Anwohner selber. Aperitifs, Dessertweine und Brandys aus Andalusien sind auf der ganzen Welt üblich und beliebt. 

Weinconsultant Chandra Kurt meint ‘Die Schweiz ist ein einzigartiges Weinland’. Eine ihrer ersten Weinrecherchen führte Chandra Kurt vor gut 20 Jahren ins Wallis. Chandra Kurt lernte damals die Güte der Walliser Weinkultur sowie die Önologin Madeleine Gay kennen. Auch wenn Chandra Kurt in der Zwischenzeit Weinberge aus aller Welt besucht hat, zieht es Chandra Kurt immer wieder ins Wallis, wo über 45 verschiedene Rebsorten angepflanzt werden. Chandra Kurt bewundert die dort produzierten Weine und Madeleine Gay. Im vergangenen Jahr haben die beiden Weinfrauen zusammen eine wunderbare Weinlinie vorgestellt. Grundgedanke der Kollektion war es, in erster Linie auf alte, weniger bekannte Traubensorten zu setzen, die von der Tradition und der Historie des Wallis und somit auch der Schweiz erzählen. Bei den ersten beiden Abfüllungen handelte es sich um einen Humagne Rouge und einen Humagne Blanche. Zu dieser kleinen aber feinen Kollektion kommt nun ein weiterer Wein hinzu: der Heida. Diese alte Walliser Traubensorte gilt auch als «Perle der Alpenweine».

Chandra Kurt ist eine der bekanntesten Wein-Autorinnen der Schweiz, hat diverse Weinbücher publiziert und schreibt über zahlreiche Medien über Wein. Chandra Kurt und Madeleine Gay sind dabei eine kleine aber feine Kollektion aus alten Schweizer Traubensorten aus dem Wallis aufzubauen.
Besonders gut gefallen in dieser Walliser Wein-Kollektion der Chandra Kurt Heida,
Humagne Blanche und Humagne Rouge

Der Prosecco VALORO Frizzante ist der Inbegriff für unkomplizierten Weingenuss à la Italia – harmonisch, dezent fruchtig und in jeder Situation der deR VALORO angebracht: der Frizzante aus Venetien. Nicht zu vergessen seine leichte, beschwingte und lebendige Art. Seine ungekünstelte Persönlichkeit verdankt er der Rebsorte Glera, so der historische und im Nordosten Italiens gängige Name für Prosecco. Seit 1. August 2009 ist Glera der offizielle Name dieser Rebsorte, während Prosecco für Weine reserviert ist, die den ebenfalls neuen D.O.C.- oder D.O.C.G.- Status haben. Glera alias Prosecco ist eine Jahrtausende alte Varietät, die den Lieblingswein der Venezianer liefert.

Das Weingut Surani

26.August, 2011

Das Weingut Surani liegt im in Apuliens Süden, zentral in der DOC Manduria. UndSurani ist ein noch jugendliches Weingut, obwohl sich die Wurzeln der Winzer Pasqua in dieser Weinbauregion befinden. In der 20er Jahren des vergangenen Jahrunderts zogen die Geschwister Nicola, Natale, Umberto und Riccardo Pasqua von Apulien nach Verona und gründeten dort das Weingut Pasqua. Nach achtzig Jahren kaufte vor 10 Jahren die 2. Familiengeneration weitere achtzig Hektar Land im DOC Manduria, um an den Ursprung der eigenen Weinbautradition von Surani zurückzublicken.

Ein Spruch von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)zum Wein lautet:

Lieb-, Leid- und Weines Trunkenheit, ob’s nachtet oder tagt, die göttlichste Betrunkenheit, die mich entzückt und plagt.

Erklärt dies doch die ruhmvollen Werke des Herrn von Goethe. Prost!

Montes Kaiken mAi The first

08.August, 2011

Montes Kaiken mAi The first ist der erste Icon-Wein der Montes Kaiken Linie aus Argentinien. Die Trauben für den Kaiken ‘ mAi the first’ stammen aus drei Weinbergen in Vistalba, Uco Valley und der Agrelo Estate von Aurelio Montes im Gebiet Mendoza. Keiner der Weinberger ist jünger als 80 Jahre. Damals wurden alle drei Weinberge mit Malbec-Reben bepflanzt.

Dieser neue Spitzenwein aus Argentinien, der Montes Kaiken mAi the First, begeistert mit einer intensiv violetten Farbe. In der Nase finden sich viele schwarze Beerenfrüchte, Cassis, feine französische Barriqueholzaromen, etwas süßer Kakao und mineralische Noten. Am Gaumen ein Feuerwerk dieser Früchte mit dichter und kräftiger Textur. Die Reben tragen meist nur eine Traube pro Stock - entsprechend konzentriert präsentiert sich dieser Malbec Kaiken Mai. Dekantieren Sie den Wein! Der Montes Kaiken mAi The first ist Wein der ganz locker 20 Jahre noch reifen darf.

Winzer Markus Schneider aus Ellerstadt sagt zu seinem Cabernet Sauvignon Wein Tohuwabohu: Das erste Buch Mose beginnt mit dem Satz `Bereshith bara elohim et hashamajim vet ha’arez, vha’arez hajtah tohu vavohu´ … TOHUWABOHU beschreibt also die grösstmögliche Unordnung, die einer ordnenden Hand Gottes bedarf. TOHUWABOHU ist eine Wein-Hommage an den Sohn Nicolaus von Markus Schneider, der beim Weingut Schneider nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern vieles neu ordnet.

Der TOHUWABOHU ist ein reinsortiger Cabernet Sauvignon nur einen Steinwurf vom Weingut gewachsen, viel TOHUWABOHU, kein easy drinking - genialer Stoff!

Rotwein - Rebsorte: Cabernet Sauvignon

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Saale-Unstrut Winzer haben Ende Januar bekannt gegeben, dass sie 2010 Trauben für 3,1 Millionen Liter Wein geerntet haben. Damit seien die Erwartungen der Winzer aus Saale-Unstrut, nach der auch schon eher niedrigen Ausbeute von 2009 mit 2,8 Millionen Litern, wieder nicht erfüllt worden, das teilte der Weinbauverband Saale-Unstrut mit. 2008 noch konnte das Doppelte an Wein produziert werden. Laut Verbandspräsident Siegfried Boy liegt der Grund im Wetter, das zu kalt und zu nass war und hinzu kamen im Weiteren wenig Sonnenstunden.

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Schloss Wackerbarth wurde vom San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) in die Präsentation „How Wine became Modern: Desing + Wine 1976 to Now“ als deutscher Vertreter ausgewählt.
Die Ausstellung stellt das Thema Wein aus einem ganz anderen Blickwinkel dar, historische Technik bis hin zu Multi-Media-Installationen werden vorgestellt! Interessierte können die Schau noch bis zum 17. April besuchen.
Schloss Wackerbarth, das sind feine sächsische Weine mit Geschichte und Identität. Die größtmögliche Konzentration an Inhaltsstoffen, Aromen und Extrakten ist vordergründiges Ziel bei Wackerbarth. Schloss Wackerbarth ist ein modernes, zukunftsorientiertes Wein- und Sektgut. Die Qualität der Schloss Wackerbarth Weine zeigt, dass Tradition und Moderne sowie Ökologie und Ökonomie keine Widersprüche sind.

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